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	<title>Altonaer Museum bleibt!</title>
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		<title>Ausstellungsstücke gesucht!</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 20:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfgang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;Nachdem die Anti-AKW-Bewegung Geschichte geschrieben hat, ist es an der Zeit, die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung zu schreiben und kulturgeschichtlich zu erzählen. Deswegen planen wir für 2013 eine Ausstellung zur Geschichte der norddeutschen Anti-AKW-Bewegung in Hamburg. Wir, das sind die Bürgerinitiative &#8230; <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/971/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="background-color:#FCCF34;"><img src="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2012/02/flyervorn-200px.gif" alt="" align="left" />
<p>&nbsp;<br />Nachdem die Anti-AKW-Bewegung Geschichte geschrieben hat, ist es an der Zeit, die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung zu schreiben und kulturgeschichtlich zu erzählen. Deswegen planen wir für 2013 eine Ausstellung zur Geschichte der norddeutschen Anti-AKW-Bewegung in Hamburg.</p>
<p>Wir, das sind die Bürgerinitiative „Altonaer Museum bleibt” und der Verein KoALA, mit dem wir ein gemeinsames Projekt zur Vorbereitung der Ausstellung haben. Gemeinsam archivieren wir alle uns zur Verfügung gestellten Materialien aus dem Bereich der Anti-AKW-Bewegung und machen sie so für die geplante Ausstellung verfügbar.</p>
<p>Hierfür benötigen wir die tätige Mithilfe von euch, die ihr in den letzten Jahren und Jahrzehnten in Brokdorf, Itzehoe, Hamburg, Hannover und in Gorleben demonstriert habt und in unendlich vielen, fantasievollen, militanten wie auch gewaltfreien Aktionen Widerstand gegen das Atomprogramm geleistet habt und noch bis heute leistet.</p>
<p>Wir brauchen eure Fahnen, Transparente, gelbe Tonnen, Helme und Säureschutzbrillen, um nur ein paar Dinge zu nennen, ebenso wie Plakate, Flugblätter, Broschüren, Schallplatten und Bücher aus dieser Zeit. Auch das Material der Atomkraftbefürworter ist uns willkommen.</p>
<p></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Entgegengenommen werden die Sachen in Barmbek-Süd:<br />
Bartholomäusstraße 57 b, 22083 Hamburg<br />
Telefon 040-730 88 127 in der Zeit von Montag bis Freitag von 10-15 Uhr</strong><br />
&nbsp;</div>
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		<item>
		<title>Volksinitiative erfolgreich?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Beschluss der Bürgerschaft auf Antrag aller Fraktionen (Drcks. 20/2623) Betr.: Volksinitiative „„Altonaer Museum bleibt!“ als Teil der Vielfalt der Hamburgischen Museumslandschaft“ Mit der von der Bürgerschaft beschlossenen Bestandsgarantie für die historischen Museen (Drs. 20/1969) wird auch der Fortbestand des Altonaer &#8230; <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/volkinitiative-erfolgreich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beschluss der Bürgerschaft auf Antrag aller Fraktionen (Drcks. 20/2623)</strong></p>
<p><strong>Betr.: Volksinitiative „„Altonaer Museum bleibt!“ als Teil der Vielfalt der Hamburgischen </strong><strong>Museumslandschaft“</strong></p>
<p>Mit der von der Bürgerschaft beschlossenen Bestandsgarantie für die historischen Museen (Drs. 20/1969) wird auch der Fortbestand des Altonaer Museums, das in der letzten Legislaturperiode von den Schließungsplänen des schwarz-grünen Senats  massiv bedroht wurde, garantiert. Damit ist ein zentraler Punkt der Forderungen der Volksinitiative „Altonaer Museum bleibt!“ erfüllt. Das weitere Anliegen der Volksinitiative (Ziffer 2) konnte bereits im Rahmen der Anhörung im Kulturausschuss am 10. Juni 2011 abschließend erörtert werden. Die Volksinitiative hat hierzu signalisiert, dass sie dieses Anliegen nicht weiterverfolge. Das dritte Anliegen der Volksinitiative (Ziffer 3) kann im Rahmen der anstehenden Novellierung des HmbMuStG erneut erörtert werden. Die Bürgerschaft sichert der Volksinitiative hierzu schon jetzt zu, dass eine der Vertrauenspersonen der Volksinitiative im Rahmen einer hierzu anzusetzenden Sachverständigenanhörung als Anhörperson benannt wird, um die Argumente für eine Veränderung der Aufsicht über die Stiftungen erneut zu Gehör zu bringen.</p>
<p>Das Engagement der Initiative hat gezeigt, wie wichtig der Partizipationsgedanke in den Museen ist und wird. Die Bürgerschaft hat dies mit Drs. 20/1969 bekräftigt. Das kann bedeuten, dass beispielsweise Stadt(teil)geschichte als Identitäts- und Migrationsgeschichte stärker als bisher in den Blick genommen und erlebbar gemacht wird, und das jeweilige gesellschaftliche Umfeld impulsgebend in der Museumsarbeit aufgegriffen wird. Im Altonaer Museum wurde bereits mit dem Runden Tisch in Ansätzen realisiert, wie entsprechende Leitbilder im engen Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Freundeskreisen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie regionalen Kultur- und Bildungsinstitutionen entwickelt werden können. Insofern dankt die Bürgerschaft der Volksinitiative für ihr anhaltendes Engagement für die Museumslandschaft in Hamburg.</p>
<p>Am Vormittag des 15.12.2011 trafen sich abschließend die Kultursenatorin, Vertreterinnen und Vertreter der Kulturbehörde und Vertrauensleute der Volksinitiative „Altonaer Museum bleibt!“ und verständigten sich auf folgende im Petitum aufgenommene Punkte, die aus Gründen der formalen Anforderungen des Volksabstimmungsgesetzes bereits sehr kurzfristig, noch am gleichen Tage zur Abstimmung gestellt werden müssen. Vor dem Hintergrund der ausführlichen Ausschussberatungen im Vorfeld und der Tatsache, dass wesentliche Fragestellungen erneut im Rahmen der Beantwortung des Ersuchens aus Drs. 20/1969 sowie des entsprechenden Gesetzentwurfs von der Bürgerschaft erörtert werden, erscheint die Kurzfristigkeit jedoch vertretbar.</p>
<p><strong>Die Bürgerschaft möge beschließen:</strong></p>
<p>1. Das zentrale Anliegen der Volksinitiative (Ziffer 1), die Verankerung der Bestandsgarantie für die historischen Museen im HmbMuStG, ist durch den Beschluss der Bürgerschaft am 9. November 2011 (Drs. 20/1969) aufgegriffen worden. Dieser Gesichtspunkt wird im Rahmen der Gesetzesberatungen bei Beantwortung des Ersuchens abschließend beraten und beschlossen.</p>
<p>2. Das weitere Anliegen der Volksinitiative (Ziffer 2) konnte bereits im Rahmen der Anhörung im Kulturausschuss am 10. Juni 2011 abschließend erörtert werden. Die Volksinitiative hat hierzu signalisiert, dass sie dieses Anliegen nicht weiterverfolge.</p>
<p>3. Das dritte Anliegen der Volksinitiative (Ziffer 3) kann im Rahmen der anstehenden Novellierung des HmbMuStG erneut erörtert werden. Die Bürgerschaft sichert der Volksinitiative hierzu schon jetzt zu, dass eine der Vertrauenspersonen der Volksinitiative im Rahmen einer hierzu anzusetzenden Sachverständigenanhörung als Anhörperson benannt wird, um die Argumente für eine Veränderung der Aufsicht über die Stiftungen erneut zu Gehör zu bringen.<strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Stellungnahme der Bürgerinitiative ALTONAER MUSEUM BLEIBT! zum Beschluss der Bürgerschaft, Drucksache 20/2623 vom 15.12.2011</strong></p>
<p>Die Volksinitiative ALTONAER MUSEUM BLEIBT, als Teil der Vielfalt der<br />
Hamburgischen Museumslandschaft  hatte sich gebildet, nachdem in einem geschichtsvergessenen Akt Grüne und CDU, die damals den Senat stellten, die Schließung des Altonaer Museums anstrebten. Angeblich sollten hierüber 3 Mio. Euro pro Jahr eingespart werden können.</p>
<p>Knapp 25.000 in Hamburg wahlberechtigte Bürger unterschrieben die Volksinitiative. Mittlerweile hatte sich der Vorgängersenat zerlegt und die Neuwahlen standen bereits unter kulturfreundlicheren Zeichen, zumindest für das Altonaer Museum. Keine der in der Bürgerschaft vertretenen Parteien will momentan und absehbar noch die Schließung des Hauses an der Museumsstraße.</p>
<p>Bürgerprotest und Volksinitiative waren  insofern erfolgreich.</p>
<p>Dies kommt auch in dem jüngsten Beschluss der Bürgerschaft zum Ausdruck.</p>
<p>In dem Antrag aller Rathausfraktionen wird die Verankerung einer Bestandsgarantie für die historischen Museen im Museumsstiftungsgesetz zugesichert und ansonsten in der Hauptsache einem abstrakten  Partizipationsgedanken gehuldigt und unserer Initiative für ihr anhaltendes Engagement für die Museumslandschaft in Hamburg gedankt.</p>
<p>In dem uns erheblich wichtigen Punkt, dass die Kultursenatorin sich künftig in Bezug auf die historischen Museen auf die Rechtsaufsicht beschränken möge, gab es vorerst kein Entgegenkommen.</p>
<p>Unserer Meinung nach, wird mit der Fachaufsicht der oder des für Kultur zuständigen Senators über die Stiftung Historische Museen Hamburg nur die mangelnde Autonomie der Stiftung mit einem zusätzlichen Ausrufungszeichen versehen.</p>
<p>Wie spannend wäre doch in Analogie zu den Staatstheatern auch bei den kulturhistorischen Museen &#8220;Mehr Demokratie zu wagen&#8221; und damit Verantwortung ohne wenn und aber in die Stiftung und die sie tragenden Museen zu verorten.</p>
<p>Stattdessen wird in hehren Worten der Partizipationsgedanke beschworen, um sich womöglich weniger mit ihm beschäftigen zu müssen.</p>
<p>Es soll sich nicht wirklich etwas ändern, aber immerhin ist das ja bereits eine gewaltige Veränderung, die dem Altonaer Museum ermöglicht, sein 150 jähriges Bestehen als geöffnetes Haus feiern zu können.</p>
<p>Dass dies möglich ist, betrachten wir als Erfolg des bürgerschaftliches Engagements, nicht zuletzt auch unserer Initiative und hierauf sind wir stolz. </p>
<p>Da die Schließung eines Museums nicht unmittelbar ansteht und Fragen der Fachaufsicht von der Öffentlichkeit weniger als demokratietheoretische, denn als technische Fragen wahrgenommen werden, beenden wir erfolgreich die Volksinitiative und werden die Durchführung eines Volksbegehrens nicht weiter betreiben.</p>
<p>Als Bürgerinitiative werden wir weiter die Arbeit des Altonaer Museums begleiten und hierfür geeignete Foren suchen.</p>
<p>Große Hoffnung setzen wir in die Nachbesetzung der Direktorenstelle im Altonaer Museum und stehen für eine Mitarbeit in der Findungskommission &#8211; in Würdigung des partizipativen Gedankens -nach wie vor und gerne zur Verfügung.</p>
<p><em>Einstimmig beschlossen am 05.01.2012 auf der Sitzung der Bürgerinitiative ALTONAER MUSEUM BLEIBT!</em></p>
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		<title>Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt von LA CANTINA</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 10:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher kam der zurzeit Erste Bürgermeister dieser Stadt gerne zu KoALA und auch die Veranstaltung der BI Altonaer Museum bleibt! wurden von ihm gerne besucht. Mittlerweile antwortet er nicht einmal mehr auf Briefe oder Mails. Aber natürlich läßt er beantworten. &#8230; <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/burgerinitiative-kampft-fur-den-erhalt-von-la-cantina/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher kam der zurzeit Erste Bürgermeister dieser Stadt gerne zu KoALA und auch die Veranstaltung der BI Altonaer Museum bleibt! wurden von ihm gerne besucht.</p>
<p>Mittlerweile antwortet er nicht einmal mehr auf Briefe oder Mails. Aber natürlich läßt er beantworten. Die Antwort auf ein Schreiben unserer BI ist es wert, dass wir sie hier einsehbar machen:</p>
<p><a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/12/20111208135353704.pdf">der Bürgermeister läßt antworten</a></p>
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		<title>Fortentwicklung der Stiftung Historische Museen Hamburg</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 21:16:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfgang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[SPD-Bürgerschaftsfraktion legt Antrag vor Liebe MitstreiterInnen, anbei der Antrag der SPD-Fraktion, der am 26.10.11 in der Bürgerschaft beschlossen werden soll. Zentral im Antrag: &#8220;Die Stiftung Historische Museen wird auf die drei Museen Museum für Hamburgische Geschichte, Museum der Arbeit und &#8230; <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/fortentwicklung-der-stiftung-historische-museen-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>SPD-Bürgerschaftsfraktion legt Antrag vor</h3>
<p>Liebe MitstreiterInnen,</p>
<p>anbei der <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/09/Antrag-Fortentwicklung-der-Stiftung-Historische-Museen-Hamburg.pdf">Antrag der SPD-Fraktion</a>, der am 26.10.11 in der Bürgerschaft<br />
beschlossen werden soll.</p>
<p>Zentral im Antrag: &#8220;Die Stiftung Historische Museen wird auf die drei Museen<br />
Museum für Hamburgische Geschichte, Museum der Arbeit und Altonaer Museum<br />
konzentriert&#8221;<br />
und: B. Teilhabe organisieren&#8230;</p>
<p>und unter C. Reform des Museumsstiftungsgesetzes: Das Stiftungsgesetz wird<br />
so verändert, dass der von der Bürgerinitiative geforderte Zusatz zum<br />
Erhalt der Museen aufgenommen wird. Der Ausbau der Teilhabe der Bevölkerung<br />
am Museumsgeschehen muss sich wieder in der Struktur der Gremien-<br />
beteiligung zeigen.</p>
<p>und unter D. : Zukünftig soll der Aspekt der Partizipation von<br />
Bevölkerungsgruppen, die bisher nicht erreicht wurden, stärkere<br />
Berücksichtigung erfahren&#8230;</p>
<p>und unter Die Bürgerschaft möge beschließen II:  &#8230;Leitbilder der Museen<br />
im engen Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,<br />
Ehrenamtlichen, Freundeskreisen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern<br />
sowie regionalen Kultur- und Bildungsinstitutionen entwickelt werden, wie<br />
das im Altonaer Museum bereits mit dem Runden Tisch in Ansätzen realisiert<br />
worden ist.<br />
Auf in eine neue Runde?!<br />
herzlich, Elisabeth von Dücker</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausstellung Momente der Anti-AKW-Bewegung in Norddeutschland</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 21:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfgang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier die Skizze unseres Konzepts für eine Ausstellung Momente der Anti-AKW-Bewegung in Norddeutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier die <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/09/Skizze-Juni-11.pdf">Skizze unseres Konzepts für eine Ausstellung <i>Momente der Anti-AKW-Bewegung in<br />
Norddeutschland</i></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor die Tür geschickt</title>
		<link>http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/vor-die-tu%cc%88r-geschickt/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peterschwan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.altonaermuseumbleibt.de/?p=935</guid>
		<description><![CDATA[Bericht über einen denkwürdigen Termin im Altonaer Museum Am 22. August, gab es mal wieder ein Treffen mit Torkild Hinrichsen im Altonaer Museum, um die Anti-AKW- Ausstellung vorzubereiten. Wir waren einigermaßen gespannt, was es seitens des Museums neues zu berichten &#8230; <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/vor-die-tu%cc%88r-geschickt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bericht über einen denkwürdigen Termin im Altonaer Museum</strong><br />
Am 22. August, gab es mal wieder ein Treffen mit Torkild Hinrichsen im Altonaer Museum, um die Anti-AKW- Ausstellung vorzubereiten. Wir waren einigermaßen gespannt, was es seitens des Museums neues zu berichten gibt, nachdem Torkild mit seiner Idee, die Haupthäuser der Stiftung in die Ausstellungsvorbereitung durch Konstituierung eines wissenschaftlichen Beirats einzubinden, wohl über erste Erfahrungen verfügte.<br />
Nachdem Torkild Hinrichsen in den letzten beiden gemeinsamen Sitzungen davon gesprochen hatte, dass „unsere Ausstellung“ kulturgeschichtlich genau in das Altonaer Museum gehörte, waren wir gespannt, wie weit seine Argumentation gegenüber den anderen Mitgliedern der Stiftung getragen haben mochte.<br />
Es kam anders, als wir dachten. Nicht nur, dass – unangekündigt &#8211; an dem Treffen außer Herrn Hinrichsen auch noch Frau Hirsch, Herr Jodat, Frau Richenberger und Frau Tiedemann- Bischop teilnahmen, sie alle hatten uns auch etwas mitzuteilen. Und so bestand die Sitzung diesmal nur aus Statements, warum die Ausstellung nicht im Altonaer Museum stattfinden kann.<br />
Ohne sich auf eines unserer Argumente zu beziehen, in völliger Negation unserer Motivlage und unter Ausblendung der veränderten politischen Gegebenheiten, deren bedeutendstes Ergebnis der Allparteienkonsens über den notwendigen Ausstieg aus der Atomkraft ist, wurde mit dem Ausdruck größten Bedauerns erläutert, warum die von uns gemeinsam mit dem Direktor des Altonaer Museums vorbereitete Ausstellung nicht in das von Herrn<br />
Hinrichsen verantwortete Museum passt:<br />
Es gäbe keinen Bezug zu den Sammlungen des Altonaer Museums.<br />
Die Ausstellung wolle einseitig gegen Atomkraft sein und somit langweilig, weil politisch eindimensional und von den Ausstellungsobjekten her zweidimensional, also flach. Flachware. Und zu textlastig.<br />
Sie erfülle nicht die notwendigen wissenschaftlichen Ansprüche, erschließe nicht relvante wissenschaftliche Fraagestellungen und obendrein sei ein kulturgeschichtliches Museum für dieses Thema der falsche Ort.<br />
Auch sei nicht geplant, die Standpunkte der AKW-Befürworter in der Ausstellung zu Worte kommen zu lassen.<br />
Die Fokussierung der Ausstellung über den 28. Februar 1981 als Höhepunkt der Demonstrationen gegen das AKW Brokdorf entspräche nicht der gängigen Methodik kulturgeschichtlicher Ausstellungen. Es fehlten Fragen der politischen Ökologie, warum eine Frage der Energiegewinnung zum politischen Thema werden konnte. Ein Kontextualisierung mit anderen Technikeinführungen wie der Dampfkraft und daraus resultierend neuer Verkehrssysteme sowie eine Einordnung in die geistesgeschichtliche Tradition der TECHNIKFEINDLICHKEIT werde vermisst.<br />
So weit die vorgetragene Kritik an unserer Konzeptidee.<br />
Da wir aber ja so an dem Thema „hingen“, hat Frau Tiedemann &#8211; Bischop sich der Mühe unterzogen und für uns in der norddeutschen Tiefebene<br />
rund um Brokdorf nach Museen Ausschau gehalten, die sie womöglich offen für eine Ausstellung zum Thema der Anti-AKW-Bewegung in Norddeutschland hält.<br />
Damit war die Runde abgeschlossen. Wir hatten untereinander einen Konsens hergestellt, inhaltlich nichts vorzutragen, sondern äußerten nur dies: dass wir die interessanten Ausführungen zur Kenntnis genommen und diese getreulich der BI berichten würden. Dann sind wir gegangen.<br />
<strong>Müßig darauf hinzuweisen, dass wir keine Ausstellung planen, die den wissenschaftlichen Anforderungen aus museologischer Sicht nicht entsprechen. Auch Einseitigkeit ist unsere Absicht nicht, schon weil wir auf die O-Töne aus dem Lager des Atomforums nur ungern verzichten werden. Und: Die Vorstellung der Museums-Crew einer ausschließlich auf Flachware basierten Ausstellung ist eine Karikatur unserer Vorstellungen: Sie war konstruiert worden, da wir eine kleine Auswahl aus der „Krögerschen Sammlung“ von Plakaten und Flugschriften präsentiert hatten. Von diesen ersten Exponaten darf man selbstverstädndlich nicht aufs Ganze schließen – von ersten vorhandenen Exponaten baut man bekanntlich Ausstellungskonzepte auf.</strong><br />
Zudem liegt uns bereits eine Zusage einer Ausstellungsgestalterin vor, die bekannt ist für ihre hervorragende Fähigkeit, Exponate jeglicher Art in eine argumentierende Ausstellungsarchitektur zu bringen. Davon haben wir T. Hinrichsen bereits vor 1 Monat in Kenntnis gesetzt.<br />
Fazit: Wir hatten von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Das Altonaer Museum nicht. Es war Torkild<br />
Hinrichsen, der davon sprach, dass unsere drei Seiten umfassende Konzeptskizze für den momentanen Planungsstand völlig ausreichend sei und er mit uns gemeinsam durchsetzen möchte, dass „unsere Ausstellung“ im Altonaer Museum gezeigt werden kann.<br />
Und: Wir hatten mit Widerstand aus der Stiftung gerechnet und mit keiner großen Unterstützung aus dem Kreis der MitarbeiterInnen des Altonaer Museums. Niemals aber wäre uns der Gedanke gekommen, dass uns ein Schauspiel, wie das heute inszenierte geboten werden würde.<br />
Das ist menschlich sehr enttäuschend und es ist vor allem eine Beleidigung unserer Intelligenz und unseres Know- hows. Man hat uns „besprochen“, als könnten wir nicht bis zwei zählen. So etwas, finden wir, macht man nicht und mit Leuten, zumal mit Menschen, die Kreativität, Kraft und Können in das Rettungsprojekt Altonaer Museum gesteckt haben. Kann man nach einem solchen Affront überhaupt noch weiter mit jenen kooperieren, von denen der Affront ausging?<br />
Auch wenn wir die Ausstellung primär zu Steigerung der Attraktivität des Museums konzipiert hatten, sollten wir nicht auf die Ausstellungsidee verzichten, nur weil das Altonaer Museum momentan nicht will. Das meinen wir aus der „Ausstellungs- Vorkämpfergruppe“.<br />
Dies werden wir auf unserem BI-Treff am 1. September besprechen. Und auch diskutieren über eine Neubestimmung in Hinblick auf die Realisierung unserer Ausstellungsidee.</p>
<p>Aram Ockert, für die TeilnehmerInnen der BI </p>
<p><strong>Anbei findet sich das Protokoll des Museums über die hier geschilderte Sitzung.</strong></p>
<p>Protokoll<br />
Termin:	Montag, der 22.08.2011, 14 bis 14.30 Uhr<br />
Thema: Realisierung einer Ausstellung „Monumente der Anti-AKW-Bewegung in Norddeutschland“ (an das Altonaer Museum herangetragen aus dem Kreis der Bürgerinitiative „Altonaer Museum bleibt“)<br />
Vorbemerkung: Die Ausstellungsidee ist im April 2011 an das Altonaer Museum herangetragen worden, es hat ab Mai 2011 mehrere Treffen zwischen der Museumsleitung und den Beteiligten aus der Bürgerinitiative gegeben mit dem Ziel, aus einer Gedankenskizze ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten. In der Zwischenzeit hat die Museumsleitung die Ausstellungsidee intern und extern diskutiert, um die Entscheidungsfindung voranzutreiben. Dieser Prozess ist mittlerweile abgeschlossen. Die Ergebnisse wurden den Vertretern der Bürgerinitiative am 22.08.11 mitgeteilt.<br />
Teilnehmer:	Dieter und Antje Kröger, Aram Ockert, Sven Reumann (Bürgerinitiative „Altonaer Museum bleibt“)<br />
Prof. Dr. Torkild Hinrichsen, Dr. Vanessa Hirsch, Burkhard Jodat, Ursula Richenberger, Dr. Nicole Tiedemann-Bischop (Altonaer Museum)<br />
Ursula Richenberger eröffnet die Sitzung, begrüßt die Teilnehmer und erläutert, dass die Leitung des Altonaer Museums den internen und externen Diskussionsprozess hinsichtlich der Realisierbarkeit einer Ausstellung über die Anti-AKW-Bewegung mittlerweile abgeschlossen habe und dass nun die Ergebnisse kommuniziert werden sollen. Um ein möglichst breites Spektrum der Positionen innerhalb des Museums abzubilden, nehmen an dem Treffen Burkhard Jodat als Sammlungsverwalter, sowie Vanessa Hirsch und Nicole Tiedemann-Bischop als Vertreter der Wissenschaftler teil. Sie selbst werde<br />
das Treffen moderieren.<br />
Burkhard Jodat dankt den Mitgliedern der Bürgerinitiative für Ihr Engagement im Kampf für den Erhalt des Altonaer Museums und referiert die Einschätzung der Mitarbeiterschaft:<br />
▀	Es wird kein Bezug zu den Sammlungen des Altonaer Museums gesehen. ▀	Die Text-Lastigkeit der Exponate steht einer publikumswirksamen Ausstellung entgegen,<br />
da Museumsbesucher ungern lange Texte lesen. ▀	Die personelle Überschneidung zwischen der politischen Unterstützung im Kampf für<br />
den Museumserhalt und der Realisierung einer Ausstellungsidee macht eine Entscheidung für das Altonaer Museum aus moralischen Gründen schwierig. Dennoch muss die inhaltliche Einschätzung des Projekts über der Verpflichtung gegenüber der Bürgerinitiative stehen.<br />
▀	Die Ausstellung scheint sehr einseitig politisch aus der Sicht der Atomkraftgegner zu werden und kann daher zu öffentlicher Kritik am Altonaer Museum führen.<br />
Prof. Hinrichsen berichtet, dass das sehr vielschichtige Thema zu einer Zeit, in der die Profilbildung der Häuser der Stiftung Historische Museen Hamburg noch nicht abgeschlossen sei, ausgesprochen schwer in Einklang mit dem Auftrag des Altonaer Museums zu bringen sei. Im Übrigen sei ein kulturgeschichtliches Museum für ein derart dynamisches und hochdiskutables Thema nicht der richtige Ort.</p>
<p>Vanessa Hirsch trägt eine wissenschaftliche Einschätzung der Ausstellungsidee vor:<br />
▀	Die Debatte pro oder contra Atomkraft ist bis heute Thema der Tagespolitik. Wie genau will sich die Ausstellung in dieser Debatte verorten? Im vorliegenden Konzeptpapier ist die Rede davon, dass im Wesentlichen die privaten Archive ehemaliger Anti-AKW- Aktivisten als grundlegendes Quellenmaterial herangezogen werden sollen. In welcher Form werden die Standpunkte der AKW-Befürworter in der Ausstellung repräsentiert sein?<br />
▀	Als Institut in öffentlicher Trägerschaft muss sich das Altonaer Museum in tagespolitischen Fragen neutral verhalten – auf jeden Fall müssen beide Seiten angemessen vertreten sein. Das Altonaer Museum ist auf keinen Fall Beitragender zur Debatte für oder gegen die Atomkraft. Eine Ausstellung mit tagespolitischer Aussage muss an einem Ort stattfinden, der für eine politische Debatte auch geeignet ist.<br />
▀	Nach Konzeptstand Mai 2011 liegt der Fokus der Ausstellung auf dem 28. Februar 1981 als Kulminationspunkt der Demonstrationen gegen das AKW Brokdorf: „Der Blick der Ausstellung führt von heute aus auf dieses Symbol und auf seine Problemfelder und Ursachen“. Dies entspricht nicht der gängigen Methodik kulturgeschichtlicher Ausstellungen. Eine „Museumsausstellung“ würde fragen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass die Atomkraft zu einem politischen Thema wurde. Sie würde außerdem fragen, welche vergleichbaren Phänomene bei der Einführung einer neuen Technik sich in der norddeutschen Kulturgeschichte finden lassen, z.B. bei der Einführung der Eisenbahn oder der Dampfkraft. Außerdem wäre das Phänomen in eine geistesgeschichtliche Tradition der Technikfeindlichkeit einzuordnen, z.B. Strömungen der Heimatschutzbewegung und des Jugendstils um 1900 bzw. deren Vorläufer in der deutschen Romantik. Eine weitere Fragestellung würde vergleichbare Phänomene des „Protestes von unten“ in der norddeutschen Geschichte (von Hungermärschen über Streiks bis zur Studentenbewegung) berücksichtigen. Abschließend würde der „Kampf gegen Brokdorf“ und seine Ergebnisse als kulturgeschichtliches Phänomen bewertet werden.<br />
▀	Nach bisherigem Kenntnisstand stellen Flugblätter, Korrespondenzen und Plakate den Großteil der Exponate. Erfahrungsgemäß ist sog. „Flachware“ schwer zu inszenieren. Die Ausstellung besteht zu weiten Teilen aus sog. „Textexponaten“ – schwierig in einer Zeit, in der das Publikum in Ausstellungen ungern liest. Es ist unklar, welche dreidimensionalen Objekte gezeigt werden sollen, ebenso ungeklärt ist die Frage, mit welchen Objekten die Stimmen der „AKW-Befürworter“ vertreten sein könnten.<br />
Nicole Tiedemann -Bischop berichtet, dass man dennoch intern Recherchen angestellt habe, an welchen alternativen Orten die Ausstellung gezeigt werden könnte. Sie habe bereits erste Gespräche mit einigen der genannten Institutionen geführt. Stets sei betont worden, politische Neutralität sei unabdingbare Voraussetzung einer Realisierung.<br />
Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf Schloss Gottorf Stiftungsvorstand: Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim (Leitender Direktor)<br />
Dr. Jürgen Fitschen (Direktor) D-24837 Schleswig<br />
+49(0)4621 &#8211; 813 0 oder<br />
 +49(0)4621 &#8211; 813 222 (Information) +49(0)4621/813 535 (Fax) info@schloss-gottorf.de<br />
Volkskundemuseum Schleswig Carsten Fleischhauer, Guntram Turkowski Volkskunde Museum Schleswig Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf Hesterberg 24837 Schleswig Tel.: 04621/9676-0 Fax: 04621/9676-34 http://www.schloss-gottorf.de/volkskunde-museum-schleswig/ausstellungen/krawall- 1/krawall<br />
Detlefsen Museum im Brockdorff-Palais Dr. Catharina Berents Am Fleth 43 25348 Glückstadt<br />
Tel. 04124-937630 Fax 04124-980465 www.detlefsen-museum.de<br />
Schwedenspeichermuseum Stade Dr. Sebastian Möllers M.A. (Museumsdirektor) Museumsverein Stade e.V. Wasser West 39<br />
D-21682 Stade<br />
T +49 (0)4141 79 773 0 F +49 (0)4141 79 773 99 info(at)museen-stade.de www.museen-stade.de<br />
Heimatmuseum Brunsbüttel Markt 4 25541 Brunsbüttel Tel.: 04852-7212<br />
oder über VHS-Geschäftsstelle 04852-51222<br />
Betreiberin des Museums: Volkshochschule Brunsbüttel e.V. Max-Planck-Str. 9-11 25541 Brunsbüttel<br />
Tel. 04852 &#8211; 51222<br />
Fax: 04852 – 54232<br />
Elbeforum Brunsbüttel Von-Humboldt-Platz 5 25541 Brunsbüttel Tel: 0 48 52 / 54 00 17 Fax: 0 48 52 / 54 00 44 E-Mail: stadtgalerie@stadtgalerie-brunsbuettel.de<br />
Burkhard Jodat berichtet von der derzeit im Volkskundemuseum Schleswig gezeigten Ausstellung „Krawall“, die ein breites Spektrum des „Protestes von unten“ vorstelle und auch die Demonstrationen vor Brokdorf aufgreife anhand der Frage, in welcher Form Gewalt im Zusammenhang mit politischem Protest eingesetzt werden dürfe, sei es von Seiten des Staates oder sei es von Seiten der Demonstranten. Das Spektrum der Ausstellung reiche von Hungermärschen in Husum um 1850 bis hin zur aktuellen Diskussion um Gewalt in Fußballstadien. Inhaltlich ähnele die Ausstellung stark der von Vanessa Hirsch vorgetragenen möglichen Gliederung für eine wissenschaftlich fundierte Anti-AKW-Ausstellung.<br />
Aram Ockert nimmt diese Rückmeldung von Seiten des Altonaer Museums zur Kenntnis und wird dem Plenum der Bürgerinitiative „Altonaer Museum bleibt“ davon berichten. Welche Schritte dann als nächstes geplant seien, würde dort besprochen.<br />
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		<title>Konzept zur Neugliederung der Stiftung Historischer Museen Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzept SHMH Inhaltsverzeichnis 2011 06 23 Konzept SHMH Text 2011]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/09/Konzept-SHMH-Inhaltsverzeichnis-2011-06-23.pdf">Konzept SHMH Inhaltsverzeichnis 2011 06 23</a></p>
<p><a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/09/Konzept-SHMH-Text-2011-06-231.pdf">Konzept SHMH Text 2011</a></p>
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		<title>Eckpunkte für das weitere Verfahren zum Gesamtkonzept für die Stiftung Historischer Museen Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eckpunkte &#8211; PDF]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/09/201109021503256041.pdf">Eckpunkte &#8211; PDF</a></p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 07:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aram</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bürgerinitiative hat am 01.09.2011 auf ihrer ordentlichen Sitzung nachfolgende Erklärung diskutiert und beschlossen:   Gängeviertel: Kein Weg mit der StEG   Die Bürgerinitiative Altonaer Museum bleibt! verurteilt die Versuche der Stadt, ausgerechnet die von der Stadt im Rahmen eines &#8230; <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/909/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Bürgerinitiative hat am 01.09.2011 auf ihrer ordentlichen Sitzung nachfolgende Erklärung diskutiert und beschlossen: </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><strong>Gängeviertel:<br />
</strong></h2>
<h1><strong>Kein Weg mit der StEG</strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die <strong>Bürgerinitiative Altonaer Museum bleibt! </strong>verurteilt die Versuche der Stadt, ausgerechnet die von der Stadt im Rahmen eines sog. Management-buy-out privatisierte StEG als Sanierungsträger im <a href="http://das-gaengeviertel.info/">Gängeviertel</a> einzusetzen und sie zugleich als Treuhandverwalter des dortigen, städtischen Vermögens fungieren zu lassen.</p>
<p>Am 1. Juni d.J. hat die <strong>StEG</strong> (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH) versucht dem Trägerverein<strong> <a href="http://marktstrasse138.de/">Marktstrasse 138</a></strong> eine Veranstaltung im Rahmen des Kongresses <a href="http://kongress.rechtaufstadt.net/"><strong>Recht auf Stadt</a> </strong>zu untersagen an dem auch unsere Initiative <span style="text-decoration: underline;">die Ehre hatte</span> teilzunehmen. Damals schrieb die StEG: „<em>Wie wir mit Ihnen vereinbart haben, können die Flächen in der Marktstraße 138 temporär für künstlerische Zwecke durch den Verein genutzt werden. Politische Veranstaltungen in diesem Rahmen würden unseren bisherigen Absprachen nicht entsprechen und wären ein Missbrauch der zur Verfügung gestellten Flächen</em>.&#8221;</p>
<p>Die <a href="http://www.videocamping.de/">Kunstinitiative Große Freiheit</a> erteilte daraufhin den Kulturfreunden der StEG ein wenig Nachhilfe in Verfassungsrecht: „<em>Diese Sätze stellen einen eklatanten Versuch dar, künstlerische Arbeit  (&#8220;künstlerische Zwecke&#8221;) inhaltlich zu zensieren, und damit eine Verletzung der Freiheit der Kunst im Sinne von § 5 Grundgesetz“.</em></p>
<p>Dem ist nicht viel hinzuzufügen, außer vielleicht, dass sich die StEG im Zusammenhang mit sozialer Stadtteilentwicklung und Kultur nachdrücklich als ungeeignet empfohlen hat.</p>
<p><strong>Finger weg, vom Gängeviertel und Schluss mit der wettbewerbswidrigen Privilegierung einer Privatgesellschaft mit dem irreführenden Titel „Stadtentwicklungsgesellschaft“. </strong></p>
<p><strong>Die</strong><em> Bürgerinitiative Altonaer Museum bleibt!</em><strong> solidarisiert sich nachdrücklich mit den Freunden aus dem Gängeviertel und ist „zu jeder Schandtat bereit“, sie bei ihrem Kampf gegen Bevormundung zu unterstützen! </strong></p>
<p><em>Aram Ockert, Sprecher der Initiative,  Phone 0163-90 29 302</em></p>
<p><em><a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/09/erklärung-der-bi-zur-steg1.pdf">erklärung der bi zur steg als PDF</a></em></p>
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		<title>Das Sommermärchen</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 12:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peterschwan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Herunterladen: PDF DOC Elines Wundertruhe und ein Museum in Seenot von Antje Kröger-Voss Es ist Herbstanfang, ein wunderschöner Nachmittag im September 2010. Friedlich und ein wenig verträumt, manche sagen sogar verschnarcht, liegt unser allseits geliebtes Altonaer Museum an der Parkanlage &#8230; <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/allgemein/das-sommermarchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Herunterladen: <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/07/Märchen-über-Elines-Wundertruhe-und-ein-Museum-in-Seenot.pdf">PDF</a> <a href="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/07/Elines-Wundertruhe-und-ein-Museum-in-Seenot-Märchen-von-Antje-Kröger-Voss.doc">DOC</a><br />
</small><br />
<h2>Elines Wundertruhe und ein Museum in Seenot</h2>
<h3>von Antje Kröger-Voss</h3>
<p><img src="http://www.altonaermuseumbleibt.de/wp-content/uploads/2011/07/Bild-zum-Märchen-über-Elines-Wundertruhe-und-ein-Museum-in-Seenot.jpg" alt="" /></p>
<p>Es ist Herbstanfang, ein wunderschöner Nachmittag im September 2010. Friedlich und ein wenig verträumt, manche sagen sogar verschnarcht, liegt unser allseits geliebtes Altonaer Museum an der Parkanlage und lässt sich von der Sonne bescheinen. Links vor dem Museum sieht man einen Drachen und einen Lindwurm. Sie sind schon sehr alt.Wie ihr alle wisst, bewachen Drachen auch immer Schätze. Ja, und davon gibt es viele im Altonaer Museum. Wertvolle Sachen wurden gesammelt wie Hausrat, Silber, Porzellan, Glas, Schmuck, Bilder, Möbel. Ach, die Leute brachten ihre besten Sachen dorthin, damit sie der Nachwelt erhalten blieben, von den kommenden Generationen bestaunt und bewundert würden. Aber nicht nur das. Es soll auch gezeigt werden, wie man früher gelebt und gearbeitet hat, hier vor allem im norddeutschen Raum.</p>
<p>Ein wichtiger Wirtschaftszweig war der Fischfang. So wird denn der Museumsbesucher in einer großen Säulenhalle an lauter Schaukästen mit Fischkuttern und Fischerbooten vorbei geführt, sogenannten Dioramen, und erfährt etwas über die unterschiedlichsten Fischfangmethoden vom ausgeworfenen Netz hin bis zu langen Leinen mit unzähligen Angeln daran. Und was es da alles zu bestaunen gibt! Aale, Störe, ein ganzer Heringsschwarm, der sich in einem Netz verfangen hat. Auch die Muschelbänke und die Plattfische am Meeresgrund bleiben dem aufmerksamen Betrachter nicht verborgen. </p>
<p>Ehrfurchtsvoll betritt der Besucher dann den großen Saal mit den Galionsfiguren, eine schöner als die andere, den Oberkörper stolz aufgerichtet und den Blick unerschrocken in die Ferne gerichtet, kündend von Aufbruchstimmung , Tatendrang und Abenteuerlust.<span id="more-892"></span></p>
<p>Man erzählt sich, dass die Galionsfiguren des Nachts zum Leben erwachen und sich Geschichten von Abenteuern in exotischen Ländern, ja sogar von Piraten, von stolzen Schiffen, die an fernen Gestaden zerschellt sind, von gewaltigen Unwettern und Monsterwellen und von Riesenkraken, Seeschlangen und anderen Seeungeheuern erzählen. </p>
<p>Und wo zur See gefahren wird, da darf auch der Schiffsbau nicht fehlen. Davon kündet eine weitere Abteilung. Auch kann sich der Besucher an den unzähligen Schiffsmodellen und den Ölgemälden, die von dem seemännischen und ländlichen Leben zeugen, gar nicht satt sehen. </p>
<p>Ja, und dann gibt es da auch noch eine Nische, wo romantische Schlösser und Burgen aus dem Bilderrahmen springen. Aber natürlich gibt es noch vieles andere zu entdecken, zum Beispiel die Bauernstuben. </p>
<p>Lauter gute Stuben reicher Bauern reihen sich aneinander. Decken und Wände sind kunstvoll bemalt oder mit Delfter Kacheln verziert. Vorbei geht es an wundervoll geschnitztem Gestühl und friesischen Brauttruhen. In so manch gemütlicher Stube möchte sich der Besucher wohl sogleich an den Tisch setzen und sich etwas auftischen lassen. Aber dazu lädt dann die Museumskate ein, wo er seinen müden Füßen etwas Erholung gönnen kann.</p>
<p>Ach, man schafft es eigentlich gar nicht, an einem einzigen Tag alles zu bestaunen. Da gibt es noch den Tante-Emma-Laden, der wohl noch so manchen Erwachsenen von heute in seine Kindheit versetzt und das Herz beim Betrachten der mit Bonbons und bunten Lutschstangen gefüllten Gläser höher schlagen lässt. </p>
<p>Auch Freunde des Papiertheaters und der Laterna magica kommen in der optischen Wunderkammer auf ihre Kosten. </p>
<p>Ein Jammer ist, dass zur Zeit das wertvolle Porzellan, das kostbare Kristall , Silber und Geschmeide vor den Sanierungsarbeiten im Museum flüchten musste und nicht bewundert werden kann. </p>
<p>Wenn nun der von all dem Erschauten erfüllte Besucher durch die untere Halle mit den Dioramen zum Museumsausgang strebt, schaut ihm die &#8220;Altonia&#8221; von einem riesigen Ölgemälde noch lange nach. </p>
<p>In der Vorhalle des Museums kann man dann nicht umhin, an einer besonderen Truhe vorbeizukommen, die magisch Münzen und Geldscheine anzieht. Das ist Elines Wundertruhe. Die steckt auch sonst noch voller Geheimnisse. Wer ist denn Eline und was heißt hier Wundertruhe , könntet ihr fragen. Das will ich euch jetzt verraten.</p>
<p>Eline war ein kleines Mädchen, das bei seiner Großmutter lebte. Eline vertrieb sich gerne die Zeit mit Kränzepflechten aus wunderschönen Blumen, die sie auf den Wiesen und Feldern pflückte. </p>
<p>Einmal war ein herrlicher Sommertag. Die Sonne schien hell strahlend. Der Himmel war blau. Die Felder wogten. Sie waren übersät mit Blumen. Es gab viele weiße Margeriten. Und mitten drin die kleine Eline in einem hellen Kleidchen. Sie wirkte wie eine kleine Prinzessin. Sie pflückte himmelblaue Glockenblumen. Sie war guter Dinge. Sie freute sich an der Natur und lachte.</p>
<p>Plötzlich sah die Kleine einen roten Papierdrachen, der sich spielerisch im Wind bewegte. Er hatte lustige Augen und einen lachenden Mund und einen Schweif aus lauter bunten Schleifen. Eline war begeistert und wollte mit ihm Fangen spielen. Sie folgte dem Drachen. Sie klatschte in die Hände und sah immer wieder dem Drachen zu, der durch einen leichten Windhauch zu einer Lauben-Kolonie geführt wurde. Dort landete er auf einem Baum.</p>
<p>Die ganze Anlage war umsäumt von einer grünen Buschhecke . In der Anlage selbst waren viele kleine Gartenhäuschen. Die Gärten waren voller duftender Rosen. Es gab viele Rosenbüsche und Rosenstöcke in hell rosa, hellgelb und weiß. Auch ein paar große Bäume gab es. </p>
<p>Die Anlage hatte ein wunderschönes mit hell rosa Rosen umranktes Tor. Dort ging die Kleine hindurch. Gleich rechts befand sich eine Gartenlaube, die ganz von hellgelben Rosen umrankt war. Dort stand ein altes Mütterchen. Es trug ein dunkles Kleid, eine weiße Schürze und eine weiße Haube. Eline ging auf das Mütterchen zu und begrüßte es. Es war ihre Großmutter. &#8220;Oh&#8221;, sagte diese, &#8220;dahinten am Horizont da ziehen dunkle Wolken auf. Da braut sich wohl ein Gewitter zusammen. Lauf du schon mal vor nach Hause. Ich habe hier noch zu tun.&#8221;</p>
<p>Da machte sich Eline auf den Weg. Sie ging durch einen Wald. Es donnerte schon. Bis nach Hause war es noch ein ganzes Stück. Das würde sie nicht schaffen, ohne nass zu werden. Aber ein Stückchen weiter hoch, wo es zum Schloss ging, das über dem Dorfe wachte, in dem sie lebte, da war eine Hütte. Da wollte sie Schutz suchen. Sie begab sich dorthin. Kaum war sie dort angelangt, da schüttete es wie aus Eimern. Dann war plötzlich alles vorbei und die Sonne schien wieder. Der Waldweg war jetzt aber ganz aufgeweicht und voller Pfützen. Da entschloss sie sich, auf dem Weg, der zum Schloss führte, weiter zugehen. Der war etwas besser. </p>
<p>Sie kam unten am Schloss an. Das Schloss ragte über ihr auf. Es stand auf einem steilen Felsen. Dort unten am Felsen war ein Stück Mauer aus groben Steinen, in die eine Tür eingelassen war. Die war ihr vorher noch nie so recht aufgefallen. Sie war neugierig und ging hinein.</p>
<p>Es war dunkel. Sie kam durch einen dunklen Gang und blieb vor einer schweren Holztür stehen, die von dem Gang rechts abging. Vor der Tür lag eine Stoffpuppe wie achtlos weggeworfen. Sie hatte ein dunkelblaues Kleid mit weißen Punkten an und auf ihren hellgelben Wollhaaren einen blauen Hut auf. Eline hob die Puppe auf und drückte sie an ihr Herz. Da öffnete sich plötzlich wie von selbst die schwere Holztür. Die Puppe hatte das bewirkt.Sie war die Wächterin der Tür.</p>
<p>Eline ging in den dahinter liegenden Raum und stand jetzt vor einer Steintreppe, die tief hinunter ging ins Wasser. Das Wasser schimmerte grünlich. In dem Wasser entdeckte sie eine Schatztruhe.Und wie sie sie so betrachtete, da kamen plötzlich von überall her lauter kleine Trolle und Wichtel und fragten sie:&#8221;Was machst du hier?&#8221; &#8220;Das weiß ich nicht&#8221;, anwortete sie. &#8220;Wie bist du hierher gekommen&#8221;, wollten sie wissen. &#8220;Ich habe mich verlaufen&#8221;, erwiderte sie. &#8220;Ach, verlaufen hast du dich. Du dürftest eigentlich gar nicht hier sein. Das ist ein geheimer Raum. Du willst bestimmt den Schatz rauben&#8221;, sagten sie. &#8220;Nein, der interessiert mich überhaupt nicht&#8221;, antwortete sie. Da sagten sie:&#8221;Das glauben wir dir aber nicht.&#8221; &#8220;Lasst mich in Ruhe&#8221;, sagte sie schließlich. Sie hatte keine Angst vor ihnen. Die ganze Zeit über benahmen sich die Trolle und Wichtel albern und übermütig. Sie zogen Eline an den Haaren, hüpften überall herum und trieben Unfug. &#8220;Ein hübsches Kleid hast du da an&#8221;, sagte einer der Wichtel und dann zupften die Wichtel und Trolle an dem Kleid und zogen weiter an den Haaren.</p>
<p>Da erschien plötzlich aus dem grünlichen Wasser, wo die Schatztruhe lag, ein großes Ungeheuer aus der Tiefe, eine Seeschlange. Sie verschlang die Kleine und tauchte wieder ab. Nachdem sie schon ein gutes Stück unter Wasser zurückgelegt hatte, musste die Seeschlange sich übergeben und spuckte das Mädchen wieder aus. Eline fand sich nun auf offener See wieder.</p>
<p>Ein großer bunt schillernder Fisch kam gerade vorbei geschwommen. Eline hielt sich an seiner Flosse fest. Aber der Fisch sagte:&#8221;Setze dich auf mich drauf. Ich bin ein fliegender Fisch. Ich werde dich an Land bringen.&#8221; Mal tauchte er unter, mal flog er. Sie musste sich gut festhalten. Und da brachte der Fisch Eline zu einer Bucht, die mit schwarzen Felsen umsäumt war. Da ließ er sie runter. Sie musste nur noch ein kleines Stück an Land schwimmen und erreichte den schwarzen Sand. &#8220;Puh&#8221;, sagte sie.&#8221;Was war das denn bloß?&#8221; Und da kamen sie schon wieder, die Wichtel und Trolle. Sie kamen aus geheimen Gängen in den Felsen hervor. &#8220;Tse,tse,tse&#8221;, sagten sie.&#8221;Ja weißt du denn nicht, wie gefährlich es ist, wenn man auf verborgene geheime Schätze stößt? Du hast großes Glück gehabt, dass du der Schlange schwer im Magen gelegen hast und sie dich wieder ausgespuckt hat. So etwas kann auch nur jemandem passieren, der so dummbatz ist wie du. Ein zweites Mal wird sie dich nicht verschlingen. Für dich ist der Schatz jetzt frei. Du kannst ihn jetzt haben. Und dann nahmen sie sie bei der Hand und führten sie durch geheime Gänge wieder zurück in den Keller, wo die Schatztruhe im grünen Wasser stand. </p>
<p>Und da standen sie auch schon wieder alle vor der Truhe. Eline sah auf das Wasser und da wurde es an einer Stelle ganz klar und gab den Blick auf einen goldenen Schlüssel frei. Eline griff ins Wasser und hob ihn auf. Langsam tastete sie sich zur Truhe vor. Der Schlüssel passte in ihr Schloss. Die Trolle und Wichtel standen neugierig und voller Erwartung um sie herum. Sie schloss auf. Die Scharniere der Truhe knarrten. Und dann die Überraschung. Die Truhe war leer. &#8220;Da ist ja gar nichts drin,&#8221; sagte Eline. Die Trolle und Wichtel lachten immer wieder: &#8220;Ha,ha,ha&#8221;, und waren furchtbar albern. Dann sagte einer von ihnen: &#8220;Und doch ist die Truhe sehr wertvoll und birgt ein Geheimnis, denn sonst wäre sie nicht so gut bewacht worden.&#8221; &#8220;Ach was, ihr spinnt ja alle&#8221;, sagte die Kleine. &#8220;Ich werde die Truhe für meine Großmutter als Wäschetruhe mitnehmen. Könnt ihr mir helfen, sie nach Hause zu tragen?&#8221; Die Wichtel und Trolle sahen sich an und kicherten. &#8220;Sie will sie als Wäschetruhe benutzen, ha,ha,ha. Natürlich helfen wir dir, sie nach Hause zu tragen.&#8221; Und so nahmen sie die Truhe und brachten sie unter lautem Gejohle zu dem Haus, wo Eline und ihre Großmutter wohnten. Die Großmutter staunte nicht schlecht über die seltsamen Kameraden und die Truhe. Sie brachten sie auf den Dachboden. Und da stand sie nun bis der Sommer vorbei war. </p>
<p>In der Winterzeit sollten dort die Sommersachen eingelagert werden. Als es so weit war, ging Eline mit ihrer Großmutter auf den Dachboden. Die kleine Eline ließ ihre Hand über die Schnitzereien der Truhe gleiten und sagte:&#8221;Schau doch mal, Großmutter, wie schön die Truhe ist.&#8221;Dann hob sie den Deckel an. Er war sehr schwer und glitt ihr aus der Hand. Der Deckel fiel mit einem lauten Knall hernieder. Als sie den Deckel wieder öffneten, da fanden sie in der Truhe einen Umschlag mit einem roten Siegel. Er war in einem Geheimfach im Deckel verborgen gewesen und nun durch die Erschütterung heraus gefallen. Er war schon ganz vergilbt und musste dort schon sehr lange gesteckt haben. Es stand eine Adresse darauf. Es war gar nicht so weit weg. Es war die Anschrift des alten Herrenhauses am Ende des Dorfes. </p>
<p>Eline wollte den Brief selbst überbringen, zog ihren Wintermantel an, setzte ihre rote Wollmütze auf und legte ihren weißen Schal um. Dann machte sie sich auf den Weg. Es war draußen schon dunkel und es hatte geschneit. Aber es war ganz klare reine Luft und die alten Straßenlaternen leuchteten behaglich. Die Kleine kam vor das Haus. Alle Fenster waren hell erleuchtet. Sie betätigte die Türglocke und es öffnete ein alter Herr. Eline überreichte ihm den Brief und erzählte ihm die ganze unglaubliche Geschichte, wie sie überhaupt in seinen Besitz gekommen war.</p>
<p>Der Alte brach das Siegel und las den Brief. Er war von seinem Bruder. Dieser war vor vielen Jahren in See gestochen und seither verschollen. Er schrieb:&#8221;Es tobt ein großer Sturm auf See. Wir werden von einer Seeschlange angegriffen. Ich fürchte, wir werden es nicht überleben. Ich habe per Zufall das Geheimnis der alten Truhe, die schon seit Generationen oben auf dem Speicher stand, entdeckt und sie mit an Bord genommen. Ich habe alles aufgeschrieben, wie sie zu handhaben ist und den Brief mit den Aufzeichnungen in einem Geheimfach im Deckel versteckt. Ich hoffe, die Truhe wird eines Tages gefunden und findet den Weg zurück in die Familie.&#8221;</p>
<p>Da setzte sich der Alte in seinen großen Ohrensessel und sagte zu Eline:<br />
&#8220;Ich bin schon alt und bin der Letzte aus meinem Geschlecht. Jetzt weiß ich endlich, welches Schicksal mein Bruder gefunden hat. Die Ungewissheit ist vorbei. Jetzt werde auch ich Frieden finden. Ich danke dir für die Nachricht. Du hast die Truhe gefunden und so sollst du sie auch behalten. Ich werde dir nun ihr Geheimnis anvertrauen.</p>
<p>&#8220;Setze dich auf die Truhe und wünsche dir etwas. Dann öffne sie, tue deinen Wunsch hinein und schließe sie wieder. Zum Schluss streiche mit der Hand dreimal über den Deckel und am nächsten Morgen wird dein Wunsch in Erfüllung gegangen sein.&#8221;</p>
<p>Da verabschiedete sich Eline und ging wieder nach Hause. Noch am selben Abend setzte sie sich auf die Truhe und stellte sich vor, dass sie ganz viele Spielkameraden hätte, denen sie lauter spannende Geschichten erzählte und malte sich alles in allen Einzelheiten aus. Dann übergab sie ihren Wunsch der Truhe, strich dreimal mit der Hand über den Deckel und legte sich schlafen. Und ,oh Wunder, am nächsten Morgen da hörte sie lautes Kinderlachen und Rufen draußen auf der Straße . Ja, und da war im Hause nebenan eine Familie mit acht fröhlichen Kindern eingezogen. Sie freundeten sich schnell an und sie wurden alle ihre Spielkameraden. Und sie erzählte ihnen jeden Tag Geschichten. Dazu suchte sie jeden Abend ihre Truhe auf und bat um eine Geschichte. In der Nacht hatte sie dann einen lebhaften Traum, in dem sie die tollsten Abenteuer erlebte, die sie dann am nächsten Tag erzählen konnte. </p>
<p>Und im Sommer, da saßen sie alle in der Lauben-Kolonie inmitten der blühenden duftenden Rosen und hörten ihr zu. Und auch der kleine Papierdrache war da und schaute mit seinen lustigen Augen zu und sein Schweif flatterte fürwitzig im Wind. So waren alle guter Dinge und freuten sich. </p>
<p>Das ist nun schon viele Jahre her. Und eines Tages landete Elines Wundertruhe über lauter Umwege im Altonaer Museum und ihr besonderes Geheimnis war schon lange in Vergessenheit geraten. </p>
<p>Ach, es gibt noch viele seltsame Dinge im Museum, die in verborgenen Kammern und Nebengelassen lagern, die selten eines Menschen Fuß betritt. </p>
<p>Ja, wie gesagt, all diese Schätze des Museums zu bewachen, ist Aufgabe des Drachens und des Lindwurms. Die Schätze wurden bislang immer sehr geachtet und mehrten sich sogar. Alle waren stets bemüht, sie der Nachwelt zu erhalten. So hatten der Drache und der Lindwurm lange nichts mehr zu tun, schliefen ein und wurden allmählich zu Stein. </p>
<p>Und dann kommt jener denkwürdige Tag im September 2010, an dem der König und die Vizekönigin grausame Sparbeschlüsse fassen und den Bücherhallen und dem Schauspielhaus drastisch die Mittel kürzen und das Altonaer Museum gar mit einer Schließung bedenken. Zur Umsetzung ihrer Beschlüsse schicken sie ihren Kulturfresser los. </p>
<p>Diese Nachricht hallt wie ein Donner durch das Altonaer Museum. Der Himmel des Wolkentheaters verfinstert sich, die Schiffsmodelle schaukeln wie auf hoher See und funken SOS, die ausgestopften Mäuse im Schaukasten in der oberen Etage verkriechen sich vor Schreck in ihren Mauselöchern, die Galionsfiguren werden durcheinander gerüttelt, die Altonia wankt auf ihrem Schiff und der Klabautermann, der es sich in der Kajüte des Fischewers &#8220;Maria&#8221; gemütlich gemacht hatte, wird dabei beobachtet, wie er seinen Seesack packt. Das ist ein böses Omen. Denn wenn der Klabautermann das Schiff verlässt, muss es untergehen. Oweh, was nun?</p>
<p>Um Mitternacht hält der Museumsdirektor mit den Galionsfiguren einen großen Rat ab. Die Altonia steigt aus ihrem Bilderrahmen und gesellt sich dazu. Lange wird getagt und hin und her überlegt, wie das Museum gerettet werden kann. Dann erinnert sich eine der Galionsfiguren an Elines Wundertruhe und dass man da einen Wunsch hinein geben kann. Wie genau das geht, steht in der Gebrauchsanweisung, die irgendwo im Museum sich befinden muss. Und tatsächlich, fein säuberlich abgeheftet findet sie sich in einem alten Ordner an. Sogleich setzt sich der Direktor auf die Truhe, übergibt seinen Wunsch nach Rettung des Museums der Truhe, streicht dreimal mit der Hand über den Deckel und legt sich schlafen. Dann hat er einen lebhaften Traum. Darin erscheint ihm der große Zauberer Hinnericus Bodendiecus, der in Windeseile die Menschen auf Leinwand bannen kann und der ein wertvolles Elixier erfunden hat. Nur einige Tropfen davon genügen und aus alt wird augenblicklich wieder jung. Er verrät dem Museumsdirektor, dass sein Elixier wohl auch den Drachen und den Lindwurm wieder zum Leben erwecken könne, damit sie ihre Aufgabe, das Museum und seine Schätze zu schützen und zu verteidigen wieder wahrnehmen können. Dazu müsse die Mixtur aber etwas abgewandelt werden. Es müssten noch zwei Zauberkräuter beschafft werden. Das eine sei im Kräutergarten des Museums zu finden und müsse dort bei Neumond gepflückt werden. Das sei sicher keine Hürde. An das andere sei schon etwas schwieriger heranzukommen. Mit einem Kahn, der aus einem Stück gefertigt ist, müsse man bei Vollmond nach Teufelsbrück segeln und in dem nahe gelegenen Sumpfgebiet nach einer Pflanze suchen, deren Blüte wie ein kleiner Lampion geformt sei und eine bestimmte Zeichnung aufweise. </p>
<p>Das Zauberkraut im museumseigenen Kräutergarten ist schnell gefunden. Und auch mit dem erforderlichen Kahn kann das Museum selbst aufwarten. Es stellt seinen aus einem einzigen Baum hergestellten Ellerbeker Kahn mit den rostroten Segeln für die nächtliche Fahrt zur Verfügung. Es finden sich eine mutige Frau und zwei mutige Männer, die in der nächsten Vollmondnacht nach Teufelsbrück segeln und sich auf die Suche nach der gewünschten Blume begeben. Die Eule, die in dem hohlen Baum am Moor wohnt , begrüßt die Drei mit ihrem schaurigen Rufen und weist ihnen den Weg. Da endlich, wo sich die Kröte häuslich niedergelassen hat, stoßen sie auf eine kleine Ansammlung von Blumen, deren Blüten wie Lampions leuchten. Jetzt gilt es noch, die mit der richtigen Zeichnung zu finden. Und tatsächlich, da ist eine einzige, deren Lampion noch etwas heller leuchtet. Und sind da nicht auch ein paar Buchstaben drauf? Ja, ganz genau. Da steht:&#8221;Wir sind das ALTONAER MUSEUM.&#8221; Das ist die richtige Blume. Vorsichtig wird sie gepflückt und behutsam zum Boot getragen, dass sie auch ja nicht beschädigt werde oder verloren ginge. Und schon geht es mit dem Kahn zurück zum Museum. Dort wartet schon der Direktor. Er nimmt die Blume dankend entgegen und trägt sie zum großen Zauberer. Der macht sich sofort ans Werk. Nach einer Stunde kommt er aus seiner Kammer, die nur er betreten darf, wieder heraus und übergibt dem Direktor ein kleines Fläschchen des Elixiers mit der eigenen Note für das Museum. Der Direktor kann es kaum erwarten, dem Drachen und dem Lindwurm das Wundermittel ein zuflößen. Eins , zwei, drei Tropfen in den Rachen und schon weicht der steinerne Panzer. Noch ein paar Tropfen hinterher und Drache und Lindwurm erwachen aus ihrem Schlaf, erheben sich und ziehen wutschnaubend durch die Straßen und fauchen fortwährend:&#8221;Altonaer Museum bleibt! Altonaer Museum bleibt! Altonaer Museum bleibt!&#8221; Ihnen folgen protestierende Menschen, die jeden Samstag die Altonia durch die Straßen von Ottensen tragen und dazu ihre Hymne singen. Der Proteststurm breitet sich im ganzen Land aus und fegt den König von seinem Thron. Er verschwindet in der Versenkung und ward nie wieder gesehen. Die Vizekönigin leistet aufrichtige Abbitte. </p>
<p>Das Altonaer Museum ist jetzt berühmt. </p>
<p>Einvernehmlich reinigen der Direktor und die Altoniaträger jetzt das Museum, natürlich unter Hinzufügung einiger Tropfen des Elixiers des Zauberers, damit es sich verjüngt und in neuem Glanz erstrahlt. Der Rest von dem Elixier wird in einem kostbaren Kristallflacon mit Facettenschliff und floraler Silbereinfassung in einem Geheimfach der Raths-Apotheke im Museum verwahrt. Der Klabautermann macht es sich wieder in der Kajüte der &#8220;Maria&#8221; gemütlich und Drache und Lindwurm lassen sich wieder vor dem Museum nieder. Sie haben sich vorgenommen für die nächsten hundert Jahre etwas wachsamer zu sein und der aufmerksame Spaziergänger, dessen Weg am Museum vorbeiführt, kann sie dabei beobachten, wie sie hin und wieder ein Auge aufmachen. Und wenn man einen Wunsch hat, dann geht man in die Eingangshalle. Dort steht ja Elines Wundertruhe, wirft etwas Geld hinein und murmelt leise seinen Wunsch und darf darauf hoffen, dass er in Erfüllung geht. </p>
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