Mo.,1.11.,Großer Volks-Ratschlag, 19h, Altonaer Theater

Als der Senat am 22. September per Pressemitteilung die Bevölkerung davon in Kenntnis setzte, dass bei Bücherhallen, Schauspielhaus und Museen gespart werden müsse und deswegen das Altonaer Museum zu schließen sei, wurde Folgendes deutlich:

Die Zwillinge Arroganz und Ignoranz wohnen im Hamburger Rathaus und sie heißen mal GAL und CDU, mal Stuth und Ahlhaus. Aber wie immer auch der Name sein mag, unter dem sie auftreten, sie zeichnet aus: ein Mangel an kulturellem Gespür und eine Unempfindlichkeit für Geschichte.

Altona war nie ein Stadtteil Hamburgs, sondern Hamburgs „schöne Schwester“, die als Stadt über viele Jahrhunderte in einem fruchtbaren Wettbewerb mit Hamburg stand. Erst das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 änderte diesen Zustand.

Die administrative Eingemeindung Altonas ändert aber nichts an der auch für den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bestehenden Verpflichtung, die eigenständigen historischen Entwicklungslinien Altonas zu respektieren. Einer ihrer wesentlichen Kristallisationspunkte ist das seit 147 Jahren bestehende Altonaer Museum, das nach wie vor für die Geschichte Altonas und Hamburgs identitätsstiftend ist und bleiben wird.

Eines der größten Museen für die Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes wird nicht an einem geschichtsvergessenen Senat scheitern, der vorgibt, den Haushalt zu konsolidieren, sondern dieser Senat wird am Ende an seinen Bürgern scheitern.

Museen sind Stätten der Aufklärung und auch der Besinnung. Sie zu nutzen ist angeraten, denn sie machen klug. Wichtig ist, dass sie existieren : Zu wissen, dass die nachwachsenden Generationen die Möglichkeit haben werden, auf das Leben vieler Generationen vor ihnen zurück zu blicken und sich damit aus der Sicht kommender Jahrhunderte zu beschäftigen, ist essentiell in einer Welt des permanenten Wandels, des Werdens und Vergehens.

Bürgerinitiative ALTONAER MUSEUM BLEIBT!

Treffen jeden Donnerstag, 19:00 Uhr, LA CANTINA,  Hohenesch 68 in Ottensen.   www.altonaermuseumbleibt.de, Mail: altonaermuseumbleibt@gmx.de.

Spenden: Anderkonto Gerhard Strate Kto. 0409199101 BLZ 200 800 00 Commerzbank HH

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